Wahlprogramm 2026 Mühlheim am Main
Hier ist unser aktueller Flyer mit dem kurzen Wahlprogramm 2026 für Mühlheim am Main als PDF zum Download verfügbar.
Auf kompakter und übersichtlicher Weise finden Sie darin unsere wichtigsten Ziele, Projekte und politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre. Wir zeigen, wofür wir stehen, welche konkreten Maßnahmen wir planen und wie wir unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln möchten.
Unser Programm 2026 setzt klare Akzente in zentralen Bereichen wie: • Lebensqualität und Zusammenhalt • Nachhaltige Stadtentwicklung • Wirtschaft und Arbeitsplätze • Bildung, Betreuung und Familie • Sicherheit und saubere Stadt • Transparente und bürgernahe Politik
Der Flyer bietet einen schnellen Überblick für alle, die sich informieren möchten, ohne lange Programme lesen zu müssen. Kompakt, verständlich und auf den Punkt gebracht.
Laden Sie jetzt die PDF-Version herunter und erfahren Sie, welche Ideen und Lösungen wir für Mühlheim am Main im Jahr 2026 und darüber hinaus gestalten wollen
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Mühlheim am Main,
Herzlich willkommen auf der Seite der AfD Mühlheim am Main.
In komplizierten Zeiten wie diesen befindet sich die Welt im ständigen Wandel. Auch wir als AfD haben uns daher unter anderem personell neu in unserer Mühlenstadt aufgestellt. Wir sind alteingesessene Mühlheimer, denen ihre Stadt mehr als nur ein Wohnort ist: Sie ist Geburtsort und Heimat. Wir kennen jedes Staubkorn und jeden Grashalm und damit auch die Bedürfnisse dieses besonderen Ortes. Und wir wissen, dass die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger wesentlich mehr können und auch wesentlich mehr verdient haben als Stillstand und Deindustrialisierung der letzten Jahre.
Die Altparteien haben, was die Grundsteuer usw. angeht, im Vergleich zu anderen Städten einiges richtig gemacht; das lässt sich nicht abstreiten. Aber in vielen Angelegenheiten herrschen Stillstand und Verfall, und das gilt es zu beenden.
Wir sind außerdem überzeugt: Bürgerinnen und Bürger können mehr, als nur zu Demonstrationen „gegen rechts“ zu gehen. Wir stehen daher für Bürgerentscheide in allen wichtigen Belangen. Denn nur mit Ihnen lebt und existiert diese Stadt. Ein Mitspracherecht und Mitentscheidungsrecht in zentralen Fragen halten wir deshalb für selbstverständlich. Wir möchten nicht nur halbherzige Befragungen durchführen, sondern echte Bürgerentscheide. Wir sehen das als Herzensangelegenheit. Zu unserem Demokratieverständnis gehört es, auf diesem Wege jede Mühlheimerin und jeden Mühlheimer aktiv einzubeziehen.
Wer unserer Partei sein Vertrauen und seine Stimme schenkt, gibt auch unserer Stadt eine Chance, sich erfolgreich in moderne und bessere Zeiten einzubringen.
Umweltschutz
Uns ist der Umweltschutz wichtiger denn je, gerade jetzt, wo die illegale Müllentsorgung in unseren Wäldern, auf Spielplätzen, Spazierwegen und Straßen immer mehr überhandnimmt. Gleichzeitig wird unser Entsorgungssystem immer weiter verkompliziert und mit neuen Regelungen und Gebühren versehen. Diese vielen neuen Regeln und die damit verbundenen Verkomplizierungen sind nur einer von mehreren Gründen, die sich dafür erkennen lassen. Natürlich gibt es für Umweltverschmutzung keine Entschuldigung. Dennoch gilt es genau zu prüfen, inwiefern Maßnahmen wie eine praktikable Entsorgung von Sperrmüll und Renovierungsabfällen, das Wiederanbringen entfernten städtischen Abfallkörbe und deren regelmäßige Leerung die Situation entspannen können. Ebenso sollten regelmäßige Kontrollen stattfinden, etwa bei Wildgrillern, die sich im Sommer zum Beispiel am Brückenmühlparkplatz oder in den Steinbrüchen gütlich tun.
Weitere Begrünung öffentlicher Flächen
Leider haben viele Steingärten Einzug in unser Stadtbild gehalten. Man könnte sagen, das sei reine Geschmacksache. Da aufgrund des Wohnungsmangels jedoch viele freie Flächen bebaut wurden, kann Regenwasser nicht mehr ausreichend ins Grundwasser versickern; Asphalt und Steine speichern zudem die Sommerhitze. Wir möchten daher mehr Gelder in die Begrünung öffentlicher oder nicht mehr genutzter Plätze investieren. Diese Plätze sollten so gestaltet werden, dass sie zugleich als Begegnungsstätten zwischen Jung und Alt fungieren, an denen man gerne verweilt und miteinander ins Gespräch kommt. Hier sticht auch der Rathausplatz ins Auge, denn grün oder schön ist anders.
Straßenbau und Verkehrswege
Einen Mehrwert der Einspurigen B43 können wir als AfD nach wie vor nicht erkennen. Im Gegenteil: Durch die dadurch entstehenden Verkehrsstaus nimmt der Mühlheimer Bürger gezwungenermaßen die Fahrt durch Nebenstraßen in Kauf, ebenso Krankenwagen und Feuerwehr. Das ist nicht nur ein Ärgernis für die dort ansässigen Anwohner, sondern birgt auch Risiken: In manchen Seitenstraßen befinden sich unter anderem Kindergärten. Ein Kind, das gerade abgeholt werden soll, achtet nicht auf Blaulicht und Martinshorn, sondern läuft womöglich unbedacht auf die Straße. Für Rettungsfahrzeuge ist es im Ernstfall außerdem deutlich leichter, die Hauptstraße zu nutzen; der Rettungsweg ist kürzer und spart wiederum lebenswichtige Zeit. Wir möchten uns daher für die ehemalige Zweispurigkeit der B43 einsetzen.
Erhalt und Schutz von Eigentum
Wir halten es für nicht hinnehmbar, dass weitere Erhöhungen der Grundsteuer als Folge verschiedener Ausgaben der etablierten Parteien entstehen sollen. Deshalb ist es notwendig, diese Ausgaben in Höhe und Notwendigkeit genauer zu prüfen und transparent zu machen. Gedenktafeln, Gedenkorte und Maßnahmen zur Aufwertung der Stadtteile: ja, ausdrücklich. Auch Sauberkeit darf nicht vernachlässigt werden. Dennoch müssen wir konsequent hinterfragen, welche Vorhaben tatsächlich sinnvoll und erforderlich sind und welche nicht.
Man kann viele Gedenktafeln aufstellen und zahlreiche Maßnahmen zur optischen Aufwertung umsetzen, doch am Ende gehen viele Bürger achtlos daran vorbei. Gleichzeitig geraten immer mehr Menschen beim Erhalt ihres Eigenheims unter Druck, weil Grundsteuer und andere Gebühren erneut steigen. Eine weitere Erhöhung steht im Übrigen nach der Wahl erneut im Raum und ist vonseiten der Altparteien bereits geplant.
Wir lehnen das ab und fordern eine sorgfältige Prüfung der Einnahmen und Ausgaben, um eine weitere Erhöhung zu verhindern.
Sie werden nichts mehr besitzen und dabei glücklich sein? Nicht mit uns!
Ordnung und Sicherheit
Die Aufstockung des Personals des hiesigen Ordnungsamts ist nicht nur eine Frage der Personalgewinnung, sondern auch eine Kostenfrage. Das kann und darf jedoch nicht zulasten der Bürgerinnen und Bürger gehen, wenn wegen Personalmangels die Sicherheit auf unseren Straßen nicht ausreichend gewährleistet ist. (Hier bitte in ein bis zwei Sätzen die Haushaltsverteilung der Gelder fürs Ordnungsamt ergänzen.) Wir fordern daher mehr Präsenz des Ordnungsamts an wichtigen Brennpunkten wie Bahnhofstraße, Bahnhof, Ludwigsplatz und Bürgerpark usw.
Haushalt unserer Stadt
Bei allem Respekt gegenüber unserem Stadtkämmerer und seiner Haushaltsführung: Gerade deshalb müssen wir unnötige Ausgaben, teure Symbolpolitik und die Folgekosten von Fehlinvestitionen konsequent auf den Prüfstand stellen. So etwas gibt es in Mühlheim nicht? Doch. Unsere Biogasanlage hat es gleich dreimal ins frühe Abendprogramm größerer Fernsehsender geschafft und außerdem ins Schwarzbuch der Steuerzahler. Dort landete übrigens auch unsere Mainfähre. Man kann es so sagen: Die Stadtregierung hat Mühlheim zeitweise bekannt gemacht. Nur leider nicht mit Glanz, sondern mit Blamagen und auf dem Rücken der Bürger.Unser Ziel ist klar: Wir prüfen knallhart, welche Ausgaben und Fördermittel wirklich sinnvoll sind und dauerhaft Nutzen bringen. Und wo das nicht der Fall ist, wird im Sinne der Bürger der Rotstift angesetzt.
Kinderbetreuung sichern statt kaputtsparen:
Die Stadt Mühlheim streicht den Zuschuss für Tagespflegepersonen („Stadteuro“). Das trifft Familien direkt, schwächt die Kindertagespflege und erhöht den Druck auf ohnehin überlastete Kitas. Tagespflege ist ein fester Teil der Betreuung in Mühlheim: flexibel, nah am Alltag vieler Familien und oft die Lösung, wenn Kita-Plätze fehlen. Wer hier kürzt, riskiert weniger Plätze, mehr Stress für Eltern und am Ende eine verschärfte Betreuungskrise. Wir fordern, den Zuschuss zu erhalten beziehungsweise wieder einzuführen und die Tagespflege als gleichwertige Säule der Kinderbetreuung zu stärken, einen verbindlichen Plan für Betreuungssicherheit mit transparenter Bedarfsplanung vorzulegen, Betroffene frühzeitig einzubinden statt Entscheidungen kurzfristig zu verkünden und die politischen Prioritäten so zu setzen, dass Familien entlastet und Qualität gesichert wird. Kinderbetreuung ist keine freiwillige Leistung, die man nach Kassenlage streicht, sondern Daseinsvorsorge. Transparenz
Transparenz ist kein Extra, das man den Bürgern gnädig „gewährt“, wenn es gerade ins eigene PR-Konzept passt. Genau so läuft es aber oft: In der Öffentlichkeit (Offenbach-Post, Facebook & Co.) werden nicht selten nur die Ergebnisse von Beschlüssen präsentiert, und zwar bevorzugt dann, wenn die üblichen Mehrheiten wieder Anlass sehen, sich selbst zu bejubeln. Ob die Offenbach Post dabei immer so neutral berichtet, wie sie es gern darstellt, lassen wir an dieser Stelle bewusst offen.
Wir wollen das ändern. Bürger haben ein Recht darauf, zu wissen, was entschieden wird, warum es entschieden wird, wer dafür stimmt und was es kostet. Und sie haben ein Recht darauf, sich einzubringen, statt nur am Ende die Rechnung serviert zu bekommen.
Viele wissen nicht einmal, dass es öffentliche Ausschuss- und Stadtverordnetensitzungen gibt, die jeder besuchen kann. Noch weniger ist bekannt, dass man Fragen schriftlich einreichen und in der Fragestunde beantworten lassen kann. Ja, Termine hängen am Rathaus. Aber mal ehrlich: Das ist „formal erfüllt“, nicht „wirklich informiert“. Aktiv, verständlich und breit kommuniziert wird das kaum. Dazu kommt: Nicht jeder kann abends ins Rathaus kommen. Schichtdienst, Familie, Gesundheit, Mobilität, all das sind echte Hürden. Umso bedenklicher ist, dass in den letzten Jahren nur vereinzelt und überwiegend ältere Bürger den Weg in diese Sitzungen gefunden haben. Wenn Demokratie davon lebt, dass Menschen mitreden, dann ist es Aufgabe der Politik, genau das zu fördern und nicht stillschweigend auszusitzen.
Wir werden Bürger ausdrücklich ermutigen, diese Sitzungen zu besuchen und die Fragestunde zu nutzen. Nicht als Alibi, sondern als Werkzeug. Denn: Man muss nicht alles hinnehmen. Und man sollte es auch nicht.
Jugend mit ins Boot holen
Wir begrüßen, dass die Altparteien unsere Jugend mit Ideen und Wünschen ins Rathaus geholt haben. Nur muss man es klar sagen: Vieles davon wirkt wie Kulisse. Ein bisschen „Beteiligung“ fürs Foto, ein paar warme Worte fürs Protokoll und danach geht alles weiter wie vorher. Genau so entsteht Politikverdrossenheit.
Beim Beachvolleyballplatz wurde nicht „ja“ gesagt, sondern „verschoben“. Klingt nett, ist aber die elegante Variante von „erst mal weg damit“. „Verschoben“ heißt in der Praxis oft: so lange drehen, bis die Sache tot ist und keiner mehr nachfragt. Und dann kann man sich bequem rausreden: Man habe es ja „nicht abgelehnt“. Genau dieses Spiel haben Bürger und Jugend längst durchschaut.
Auch wir haben die Idee kritisch geprüft und wegen der Kosten nicht einfach abgenickt. Aber dann stellt sich die entscheidende Frage: Wo war der politische Wille, eine Lösung zu bauen, statt ein Thema zu beerdigen? Warum kein anderer Standort, der Vandalismus erschwert und nicht zur Hundetoilette verkommt? Warum kein ernsthafter Versuch, Sponsoring von ansässigen Firmen zu organisieren? Warum kein kleinerer, bezahlbarer Start statt teurer Vollausbau? Stattdessen wirkte es wieder wie das alte Muster: Jugend fragt höflich, Erwachsene antworten mit einem bequemen „später“. Das ist keine Beteiligung. Das ist Abwimmeln.
Und es ist leider kein Einzelfall: Beim Grillplatz läuft es genauso. Der alte wurde abgerissen. Dann wurde ein neuer Platz gesucht und angeblich auch gefunden und seitdem herrscht Stillstand. Ein „gefundener“ Grillplatz, den man nicht umsetzt, ist keine Lösung, sondern ein Feigenblatt. Erst nimmt man etwas weg, dann verteilt man Hoffnung wie Bonbons und am Ende bleibt… nichts. Dieses Thema führen wir daher separat in unserem Wahlprogramm. Punkt.
Auch in Lämmerspiel sehen wir Handlungsbedarf. Der Skaterplatz ist da, aber er darf nicht wie ein vergessenes Stück Beton behandelt werden. Wir wollen, dass er sichtbar aufgewertet wird: ordentlich gepflegt, sinnvoll verschönert und vor allem mit Beleuchtung, damit Sicherheit und Nutzbarkeit stimmen. Denn ein Platz allein ist noch kein Angebot, wenn er verkommt, wenn Ausstattung fehlt und wenn drumherum zu wenig passiert. Lämmerspiel hat unserer Jugend insgesamt zu wenig zu bieten und nicht jeder kann mal eben in den Ortskern fahren. Genau deshalb brauchen wir dort verlässliche, attraktive und bezahlbare Treffpunkte, nicht nur schöne Worte.
Und wir sollten uns nichts vormachen: Vereine sind gut, aber nicht für jeden passend und nicht immer zeitgemäß. Dazu kommt die Kostenfrage: Können Eltern in Mehrkinderhaushalten die Beiträge überhaupt dauerhaft stemmen? Wenn bezahlbare Treffpunkte fehlen, bleiben Langeweile und Frust. Und aus Frust werden Probleme, über die man sich später „überrascht“ zeigt und dann teuer mit Programmen bekämpft, die man vorher durch kluge Angebote hätte verhindern können.
Unsere Jugend ist nicht das Problem. Das Problem ist eine Stadtpolitik, die gern „Beteiligung“ sagt, aber „Vertagung“ meint. Wir wollen, dass junge Menschen ernst genommen werden: mit Entscheidungen statt Verschieben, mit Lösungen statt Ausreden und mit Orten, an denen sie zeigen können, was in ihnen steckt.
Der Grillplatz: Erst weggeräumt. Dann verschoben. Dann vergessen?
In Mühlheim ist etwas passiert, das sinnbildlich für die Politik der letzten Jahre steht: Man hatte einen Grillplatz im Naherholungsgebiet. Er war idyllisch gelegen, mitten im Grünen, beliebt bei Familien, Vereinen und Freundeskreisen. Ein echter Treffpunkt, ein Stück Lebensqualität.
Ja, es gab Probleme. Ein kleiner, rücksichtsloser Besucherkreis hat regelmäßig Müll hinterlassen und Dinge beschädigt. Das ist ärgerlich. Aber das ist kein Naturgesetz.
Andere Städte reagieren mit Reinigung, Kontrolle, klaren Regeln, Buchungssystemen oder zeitweisen Schließungen. Mühlheim reagierte mit dem radikalsten Schritt: Schließung.
Und als wäre das nicht genug, wurde inzwischen sogar die Überdachung abgerissen. Nicht repariert. Nicht gesichert. Abgerissen.
Ein funktionierender Ort wurde still entsorgt.
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Der versprochene Ersatz: erst angekündigt, dann von den Altparteien verschoben
Nach Protesten und Unmut aus der Bürgerschaft wurde ein neuer Grillplatz versprochen. Große Worte. Große Hoffnung.
Doch was ist passiert?
Nicht nur der Bau wurde verschoben. Das ganze Projekt wurde von den Altparteien auf die lange Bank geschoben.
Kein klarer Zeitplan. Kein verbindlicher Beschluss. Keine transparente Kostenaufstellung. Keine Aussage, ob und wann überhaupt gebaut wird.
So sieht Verantwortung in Mühlheim aus: Erst wegnehmen. Dann vertrösten. Dann schweigen.
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Der geplante neue Standort: Grillen im Gefahrenkorridor
Und selbst wenn der neue Grillplatz irgendwann kommt, ist der geplante Standort ein schlechter Witz.
Er liegt: – neben einer stark befahrenen Bahnstrecke, – direkt an der stark befahrenen Lämmerspieler Straße, – hinten der Bach Rodau, – und in unmittelbarer Nähe auch noch Wohnhäuser.
Das ist keine Naherholung. Das ist ein Verkehrsdreieck mit Grillrost.
Für Kinder ist das nicht sicher. Für Vierbeiner ist das nicht sicher. Für Anwohner bedeutet das: mehr Lärm, mehr Müll, mehr Ärger.
Und genau dieselben Probleme, die man im Naherholungsgebiet nicht lösen wollte, verlagert man jetzt einfach vor die Haustüren anderer Menschen.
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Die eigentliche Frage: Warum wird in Mühlheim lieber abgerissen als gelöst?
Warum müssen alle verzichten, nur weil wenige sich danebenbenehmen? Warum gibt man einen guten Standort auf, statt ihn zu schützen und zu verbessern? Warum parkt man den Ersatz zwischen Gleisen, Straße und Bach? Warum werden Projekte erst versprochen und dann endlos verschoben?
Die Antwort ist unbequem: Weil Wegschauen einfacher ist als Verantwortung.
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Wir sagen: So nicht.
Ein Grillplatz ist kein Luxus. Er ist ein Ort der Begegnung. Ein Treffpunkt für Familien, Jugendliche, Vereine, Neubürger und Alteingesessene. Ein Stück Stadt, das verbindet.
Lebensqualität entsteht nicht durch Abriss. Lebensqualität entsteht durch Lösungen.
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Unsere Forderungen zur Kommunalwahl
1. Ein sicherer, sinnvoller Standort Nicht zwischen Bahnstrecke, Durchgangsstraße und Bach. Nicht in direkter Nähe zu Wohnhäusern. Sondern dort, wo Erholung auch wirklich Erholung ist.
2. Ein verbindlicher Zeitplan Keine weiteren Verschiebungen. Keine vagen Versprechen. Ein klares Datum, wann gebaut wird.
3. Ein echtes Betriebs- und Sauberkeitskonzept – feste Nutzungszeiten – Buchungssystem – regelmäßige Reinigung – Kontrollen – klare Sanktionen bei Vandalismus
4. Schutz der Mehrheit vor den wenigen Rücksichtslosen Nicht alle bestrafen, weil sich einige danebenbenehmen. Regeln durchsetzen, statt Orte schließen.
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Unser Versprechen
Wir reißen nicht ab, wenn es schwierig wird. Wir schieben nicht weg, wenn es unbequem wird. Wir übernehmen Verantwortung, wenn Probleme auftauchen.
Mühlheim verdient Orte, die bleiben. Und eine Politik, die bleibt, wenn’s schwierig wird.
02/2026
